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Ceritinib, wie Alectinib und Brigatinib zur 2. Generation der ALK-Inhibitoren gehörig, wird zur Erstbehandlung oder nach Resistenz gegen Crizotinib eines fortgeschrittenen ALK-positiven, nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms, eingesetzt. Der ALK-positive Status soll vor Therapieeinleitung gesichert sein. Eine Inversion im Chromosom 2p führt zu einem Fusionsgen, das Anteile von EMLA4 (echinoderm microtubule-associated protein-like 4) und dem ALK( anaplastic lymphoma kinase) Gen enthält, woraus ein Fusionsprotein mit aberranter ALK-Signaltätigkeit resultiert, welche durch Ceritinib gehemmt wird wie die Autophosphorylierung von ALK, die ALK-vermittelte Phosphorylierung von Downstream-Signalproteinen und letztlich das Wachstum ALK-abhängiger Krebszellen.
Patienten mit Hirnmetastasen haben von Ceritinib profitiert.
In-vitro-Daten zufolge hemmt Ceritinib in klinisch relevanten Konzentrationen CYP2A6 und CYP2E1.
Die AUC Ceritinib nach 500 mg Einnahme war bei gesunden Probanden bei fettarmer Mahlzeit um ca. 58 % und bei fettreicher um 73 % höher (C max ca. 43 % bzw. 41 % höher) als bei Einnahme auf nüchternen Magen.
Sehr häufige UAW sind Anämie, Appetitmangel, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Bauchschmerzen, Verstopfung, Ösophaguserkrankung, Hautausschlag, Gewichtsverlust, erhöhter Kreatininspiegel im Blut und häufig sind Hypophosphatämie, Sehstörungen, Perikarditis, Bradykardie, Pneumonitis, abnormale Leberwerte, Hepatotoxizität, Nierenversagen, Nierenfunktionsstörungen, verlängertes QT-Intervall.
Aktivität | aktiver Wirkstoff/Metabolit |
ATC-Code | L01XE28 |
DrugBank | DB09063 |
CAS | 1032900-25-6 |
PubChem | 57379345 |