Bildrechte: © spinetta / Fotolia
Sie verwenden eine veraltete Version Ihres Internetbrowsers und können nicht auf die Inhalte der Seite zugreifen.
Bitte aktualisieren Sie Ihre Browserversion.
Indikation: Levodropropizin ist zugelassen zur symptomatischen Therapie des Reizhustens (unproduktiver Husten).
Wirkmechanismus: Levodropropizin wirkt auf das bronchopulmonale System, indem es den durch Histamin, Serotonin und Bradykinin induzierten Bronchospasmus inhibiert. Es wirkt peripher und blockiert afferente Signalwege, die die Erzeugung des Hustenreflexes vermitteln.
Wechselwirkungspotenzial: Levodropropizin wird nach Fachinformationen sowohl in nicht modifizierter Form als auch in Form von Metaboliten ausgeschieden. Am Metabolismus sind wahrscheinlich auch Cytochrom P450-Enzyme beteiligt. Welche distinkten Enzyme dies sind, wird weder für Levodropropizin (Jeong et al. 2024) noch für das Racemat Dropropizin berichtet (Staak et al. 2004). Es ist unbekannt und nicht ableitbar, ob mit pharmakokinetischen Wechselwirkungen zu rechnen ist. Die Fachinformationen verweisen ausschließlich auf mögliche pharmakodynamische Wechselwirkungen.
Nebenwirkungen: Berichtet werden Schläfrigkeit, Schwindel, Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit oder Erbrechen, sowie gelegentlich allergische Reaktionen. Die UAW treten jedoch nur selten auf.
| Aktivität | aktiver Wirkstoff/Metabolit |
| ATC-Code | R05DB27 |